COVID-19 Überbrückungshilfen

COVID-19 Überbrückungshilfen

Wir unterstützen Sie gerne bei der Prüfung, welche Hilfen für Ihr Unternehmen in Betracht kommen und nehmen die entsprechende Antragsstellung für Sie vor. Nachfolgend finden Sie eine kurze Übersicht über verschiedene Überbrückungshilfen.

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II ist ein Zuschuss für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige und gemeinnützige Organisationen zur Deckung der Fixkosten bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Sie umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge hierfür können seit dem 21.10.2020 über die gemeinsame bundesweite Antragsplattform gestellt werden. Die Antragsstellung erfolgt über einen „prüfenden Dritten“, u.a. Rechtsanwälte. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021.

Überbrückungshilfe III

Aktuell ist geplant, die Überbrückungshilfe nochmals zu verlängern und zu erweitern. Die angedachte Überbrückungshilfe III soll die Fördermonate Januar bis Juni 2021 umfassen. Die Antragsstellung hierfür ist voraussichtlich ab Januar 2021 möglich.

Neustarthilfe für Soloselbstständige

Teil der Überbrückungshilfe III soll eine sog. „Neustarthilfe für Soloselbständige“ werden. Hiermit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Diese Gruppe kann alternativ zum Einzelnachweis der Fixkosten künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes in Ansatz bringen (maximal 5.000 Euro). Die geplante Neustarthilfe deckt den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021 ab. Die Antragsstellung hierfür ist voraussichtlich ab Januar 2021 möglich.

Novemberhilfe / Dezemberhilfe

Diese außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird. Die außerordentliche Wirtschaftshilfe bietet Unterstützung in Form einer anteiligen Umsatzerstattung. Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen und indirekt betroffene Unternehmen. Die Antragstellung durch einen prüfenden Dritten (u.a. Rechtsanwälte) ist seit dem 25.11.2020 möglich. Aufgrund der Verlängerung der Schließungen bis zum 20. Dezember 2020 soll die Novemberhilfe entsprechend verlängert werden. Damit sollen auch für die Zeit der Maßnahmen im Dezember von diesen Schließungen betroffenen Unternehmen Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 als Hilfen zur Verfügung stehen.